Gerlinde Franke verabschiedet

 

Am Freitag, den 2. Juli 2021 fand in Großenhain die offizielle Verabschiedungsfeier für Gerlinde Franke statt. Nach rund 30 Jahren diakonischen Wirkens geht sie ab August 2021 in den Ruhestand. Für die geleistete Arbeit wurde ihr abschließend das goldene Kronenkreuz der Diakonie verliehen. Die Nachfolge als Leiterin der Migrationsberatung der Diakonie Meißen tritt Sylvia Spargen an.

Rund 75 geladene Gäste kamen zur Feier in den Garten der Orangerie. Unter ihnen waren viele Wegbegleiter*innen und Netzwerkpartner*innen aus den gemeinsamen Jahren. In sehr herzlichen Worten verabschiedeten und bedankten sich im Besonderen Hans-Georg Müller und Frank Radke (Geschäftsführer der Diakonie Meißen), Herr Landrat Ralf Hänsel, Susann Rüthrich (MdB, SPD), Dr. Sven Mißbach (Oberbürgermeister der Stadt Großenhain), Kerstin Böttger und Claudia Gerwald (Diakonie Sachsen) sowie Eckhard Klabunde (Superintendent i.R.) und Sarah Zehme (Pfarramtsleiterin Großenhain).

In den Reden wurde die engagierte, uneigennützige und kreative Natur von Gerlinde Franke immer wieder lobend herausgestellt. „Mit einem Donnerwetter und einer Leidenschaft“, so Susann Rüthrich. Zentrales Thema in allen Reden war die Krisenbewältigung im Migrationssommer um 2015. Der Landrat blickte zurück auf gemeinsame Erlebnisse, z.B. schwierige Dialoge bei Bürger*innenversammlungen und Protesten. Ihm ist Gerlinde Franke nicht nur als kompetente und zuverlässige Ansprechpartnerin für das Landratsamt Meißen in Erinnerung geblieben, sondern als erfahrene Vermittlerin, wenn es im sozialen Bereich kriselt. „Was Sie geleistet haben“, so der Landrat weiter, „hat Vorbildcharakter.“

2016 wurde Gerlinde Franke das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen – die höchste Form staatlicher Anerkennung für den Einsatz fürs Gemeinwesen. Weiterhin ist sie Beisitzerin im Präsidium der Landessynode der evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens.

Gerlinde Franke absolvierte 1974-1976 eine Ausbildung zur Facharbeiterin Textil. Daran schloss sich eine Tätigkeit als Technologin bevor sie von 1987-1990 damit begann, ausländische Lehrkräfte zu unterrichten. Seit 1991 ist sie bei der Diakonie Riesa-Großenhain, jetzt Diakonie Meißen angestellt. Erste Schritte in der Beratung von Spätaussiedler*innen sollten später dazu führen, die Migrationsberatung auf Landkreisebene aufzubauen. Gerlinde Franke ist Sozialpädagogin, Supervisorin, Traumafachberaterin und Notfallseelsorgerin.

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