Migrantinnen nähen Schutzmasken

 

Diakonie Sachsen: Kreative Lösungen und Zeichen der Solidarität sind gefragt!
Migrantinnen und Migranten nähen Mundschutzmasken/Unternehmen könnten „freie Spitzen“ an Desinfektions- und Schutzmaterial weitergeben.

„Die Engpässe bei Desinfektionsmitteln und Schutzmasken waren abzusehen. Viele Pflegedienste und Pflegeheime verfügen nur noch über Desinfektionsmittel, die in wenigen Tagen verbraucht sein werden. Noch prekärer ist die Situation bei den Schutzmasken. Wir arbeiten auf Landesebene mit Hochdruck daran, den Materialzufluss abzusichern. Aber kreative Lösungen und Zeichen der Solidarität können bestehende und drohende Engpässe abmildern!“

Dietrich Bauer, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Sachsen, bittet daher sächsische Unternehmen um Solidarität und regt an zu prüfen, ob ihre unternehmensspezifischen Bestände an Desinfektions- und Schutzmaterial es zulassen, einen Teil lokalen Pflege- und Gesundheitsorganisationen zur Verfügung zu stellen. „Diese Zeit erfordert kreative Lösungen und Zeichen der Solidarität. So nähen jetzt Mitarbeitende der Migrationsberatung der Diakonie Riesa-Großenhain gGmbH mit Migrantinnen und Migranten aus Syrien, Venezuela, Iran und Irak 1500 Mundschutzmasken für die Elblandkliniken und das Gesundheitsamt!“

Bauer bittet Unternehmen, die Solidarität mit den Pflegeorganisationen zeigen wollen, ihr Materialangebot unter Angabe des jeweiligen Begriffs „Desinfektion“, Schutzkleidung“, Schutzmasken“ zu senden. Menge und Nennung des Ortes, an dem das Material von lokalen Pflegeorganisationen abgeholt werden könnte, sowie der notwendigen Adresse zur Kontaktaufnahme per Email an info(at)diakonie-sachsen.de

Die Solidaritätsangebote werden schnellstmöglich an alle Pflegeeinrichtungen der Diakonie und ebenso an die anderen Wohlfahrtsverbände weitergeleitet.

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